August 2005

Aschaffenburg
 
Führende Untenehmen der Fahrzeugsicherheitstechnik der Region haben sich darauf geeinigt, gemeinsam Potentiale für Kooperationen und Standortwerbung auszuloten. Ende Juli wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen und erste gemeinsame Aktivitäten vereinbart.
 
Die Mitwirkenden des „Kooperationsverbundes Fahrzeugsicherheit“ beabsichtigen, zur Steigerung von Innovationstätigkeit, Effizienz und Schnelligkeit, zur Schaffung von Synergien sowie zur Profilierung von Fachthemen miteinander in einem Kooperationsverbund zusammen zu arbeiten. Sie haben sich das Ziel gesetzt, Ansätze für Kooperationen bei Innovationsprojekten zu identifizieren und zu verfolgen. Es sollen hierbei vor allem Potentiale in den Feldern aufgedeckt werden, die für die Mitwirkenden Synergien bedeuten und langfristig wichtig sind. Angestrebte Ergebnisse des Kooperationsverbundes sind konkrete Projekte, die in Zusammenarbeit untereinander oder mit Dritten durchgeführt werden, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit. Bedarfsorientiert werden themenspezifische Arbeitsgruppen aus Experten eingerichtet. Konkrete erste gemeinsame Aktivitäten liegen in der Sensorik und in der Simulation von Sicherheitssystemen.
 
Der Kooperationsverbund besteht aus ACTS GmbH & Co.KG (Sailauf), Continental Teves AG & Co.oHG (Frankfurt), EASi Engineering GmbH (Alzenau), Magna Donnelly GmbH & Co. KG (Dorfprozelten), Siemens Restraint Systems GmbH (Alzenau), TAKATA-PETRI AG (Aschaffenburg), TRW Automotive Safety Systems GmbH (Aschaffenburg), Wagon Automotive GmbH (Waldaschaff) sowie der Fachhochschule Aschaffenburg, der IHK Aschaffenburg, der Stadt Aschaffenburg und der ZENTEC.
 
Der „Kooperationsverbund Fahrzeugsicherheitstechnik“ ist das nächste Glied in einer Kette von neuen Aktivitäten. Im Jahr 2003 startete mit der "SafetyUpdate" ein jährlich stattfindender Wissenskongress, im Jahr 2004 kam die Fahrzeugsicherheitsmesse "SafetyExpo" hinzu, die in diesem Jahr mit sehr großem Erfolg und deutschlandweitem Echo von der ZENTEC im Auftrag der EASi Engineering GmbH organisiert wurde. Im Jahr 2005 wurde diese Reihe ergänzt mit dem „Forum Fahrerassistenzsysteme“, das von der Bayern Innovativ GmbH eigens hierfür von Regensburg nach Aschaffenburg verlegt wurde. Die FH Aschaffenburg baut derzeit einen Studienschwerpunkt Fahrzeugmechatronik aus. Der Freistaat Bayern hat mitgeteilt, die Region Bayerischer Untermain als Schwerpunkt in eine bayernweite Clusterkonzeption „Automotive“ aufzunehmen.  
 
Die Automobilwirtschaft und die Automobilzulieferindustrie ist ein Wirtschaftsmotor für Deutschland, für das Rhein-Main-Gebiet und für den Bayerischen Untermain. Zehntausende Menschen verdienen in diesem Wirtschaftsbereich ihren Lebensunterhalt. Die Automobilzulieferindustrie ist damit ein wesentlicher Teil für Wohlstand und Beschäftigung.
 
In der Fahrzeugzulieferindustrie liegen derzeit große Chancen, aber auch große Herausforderungen. So ist auf der einen Seite bei einer Reihe von Produkten unklar, ob sie nach wie vor am Standort Deutschland produziert werden können. Auf der anderen Seite wird das Auto der Zukunft eine Vielzahl an Sicherheitssystemen haben, die z.B. Unfälle vermeiden lassen. Hier sind die Unternehmen der Region gut aufgestellt, um von den zukünftigen Trends zu profitieren, indem sie neue potentialträchtige und arbeitsplatzwirksame Produkte und Dienstleistungen erfinden, herstellen und vermarkten. Eine wichtige Voraussetzung hierfür sind Kooperationen und Partnerschaften, was eine der Aufgaben des „Kooperationsverbunds Fahrzeugsicherheit“ ist.
 
Organisiert und vertreten wird der Kooperationsverbund Fahrzeugsicherheit von der ZENTEC Zentrum für Technologie, Existenzgründung und Cooperation GmbH, deren Hauptgesellschafter die beiden Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg sowie die Stadt Aschaffenburg sind, in Absprache mit der IHK Aschaffenburg und der Stadt Aschaffenburg.
 
Für Fragen steht die ZENTEC, Dr. Gerald Heimann, unter der Ruf-Nr. 06022 261100, E-Mail heimann@zentec.de zur Verfügung.

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